Das Leimenlied

Text: Ernst Bohnert, nach der Melodie: “Liebchen ade”

1. Leimen oho, närrisch und froh
Leimen oho
Der Leimen der lacht, wenn’s Loh zusammenkracht
Leimen oho
Leimen du bist wie Gold,
Stehst nicht im grünen Sold
Leimen oh Leimen du,
Leimen oho.

2. Leimen oho, närrisch und froh
Leimen oho
Der Leimen der lacht, wenn’s Loh zusammenkracht
Leimen oho
Stark ist deines Reichen Macht,
denn Dir goldne Sonne lacht
Leimen oh Leimen du,
Leimen oho.

3. Leimen oho, närrisch und froh
Leimen oho
Der Leimen der lacht, wenn’s Loh zusammenkracht
Leimen oho
Frohsinn, Humor und Witz
ist Dein närrischer Besitz
Leimen oh Leimen du,
Leimen oho.


Die Hymne des Leimen

Text: Albert Dietrich, nach der Melodie des Badner-Liedes

1. Im Leimenstaat herrscht nur das Glück
dort fängt die Weisheit an
wer einmal dort war kommt zurück,
sobald er wieder kann.

Ref. Drum grüß ich dich mein Leimenreich
auf Leimen stehst du fest und weich,
Hallo, hallo, Leimen oho
wir bleiben alle Zeit närrisch und froh!

2. An Fasent ist der Leimen hoch,
er dudelt, singt und lacht,
drum Leimen du stehst ewig noch
wenn’s Loh zusammenkracht.

Ref. Drum grüß ich dich mein Leimenreich
auf Leimen stehst du fest und weich,
Hallo, hallo, Leimen oho
wir bleiben alle Zeit närrisch und froh!

 

Bundeslied der Stabhaltereien

Melodie: Strömt herbei ihr Völkerscharen

1. Saßen einst zu später Stunde
viele Männer um den Tisch,
machte manches Wort die Runde
und dann einigte man sich:
Brüder lasst uns heute gründen
einen großen Narrenstaat,
|: damit alles sich drin finde,
was Humor und Namen hat! :|

2. Sagt das Loh: „Wir sind die Starken!
Koehlers Schornstein hält die Wacht!“
Sagt die Walachei: „Wir haben
uns’re Grenzen aufgemacht.
Kommt zu uns und seid uns Brüder,
lasst den alten Streit beiseit
|: statt der Hassgesänge Lieder
voll Humor und Heiterkeit! :|

3. Doch das Fernach kann nicht schweigen,
meldet sich dann auch zu Wort:
„Uns’re Grenzen gehen weiter
bis zum alten Denkmal dort!
Seht doch unser Landeszeichen
es ist doch das Allerbest
|: davon werden wir nicht weichen,
von dem alten Storchennest. :|

4. Hebt Klein-Basel seinen Finger:
„Freunde! Wir sind auch noch da!
Unser Staat wird immer stärker,
wächst mit jedem neuen Jahr.“
Und nun hat auch schon der Leimen
seine Fühler ausgestreckt;
|: wird sie allesamt vereinen
zu dem großen, schönen Zweck! :|

5. „Hatten wir in uns’rer Runde
ein französisch Narrennest,
als da schlug die Abschiedsstunde,
feiert man ein Riesenfest.
Obere Höh’ war mit uns allen
stets ein närrischer Verein,
|: bis die Grenzen sind gefallen,
links und rechts von schönen Rhein. :|

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